Gott des Gemetzels

Eine groteske und urkomische Tragikomödie der
französischen Erfolgsautorin Yazmina Reza.
Dez. 2024
Regie: Stefan Rosenberger

Was passiert, wenn sich zwei Elfjährige auf einem Spielplatz prügeln und einem der beiden Jungen dabei Zähne ausgeschlagen werden? Die Eltern des „Opfers“, Véronique und Michel Houillé haben deshalb die Eltern des „Übeltäters“, Annette und Alain Reille, eingeladen. Sie wollen über den Vorfall vernünftig – wie es Erwachsene eben tun – sprechen und die Sache im Sinne ihrer beiden Söhne klären. Die beiden Paare, beide dem bürgerlichen Milieu angehörig, treffen sich also bei Kaffee und Kuchen. Doch was als höflicher Austausch über die verschiedensten Themen beginnt, wird zunehmend aggressiver und mündet schließlich in offene Feindschaft. Ohne Vorwarnung geraten die beiden Paare selbst in eine Auseinandersetzung, von tolerant, kultiviert und zivilisiert kann bald keine Rede mehr sein. Wobei die Parteienzugehörigkeit nicht immer klar zwischen den Paaren verläuft, sondern die Partner mehrmals „die Seiten wechseln“.

Stefan Rosenberger hat sich dieser anspruchsvollen Aufgabe gestellt und zusammen mit Bettina Calliari, Cathrin Bocksberger und Marcus Conrad, die tiefgründige, groteske und urkomische Tragikomödie auf die Probebühne gebracht, die in ein Wohnzimmer verwandelt wurde.

„Der Gott des Gemetzels“ der französischen Erfolgsdramatikerin Yasmina Réza ist seit seiner Uraufführung im Jahre 2006 ein Dauergast auf den Bühnen der Welt.

Plakat Gott des Gemetzels

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